In eigener Sache.

 

Kein Fake, sondern das, was es zu sein scheint.

Kein Fake, sondern das, was es zu sein scheint.

In eigener Sache

Ich habe diesen Blog im Sommer begonnen. Danach verging ein halbes Jahr ohne einen einzigen Beitrag. Der Grund war eine gewisse Ratlosigkeit, von der ich erst jetzt verstehe, dass sie überflüssig war. Ich habe mir als Historiker angewöhnt, in Chronologien zu denken. Vorne zu beginnen und mit dem Schluss aufzuhören. Weil ich mich ausserdem mit einem sehr komplexen Thema befasse, das ohne eine Einführung in die technologischen Grundlagen für Laien unverständlich bliebe, habe ich mir angeeignet, auch diese Grundlagen in einer bestimmten Reihenfolge zu liefern, nämlich von der einfachsten zur kompliziertesten. Solche Reihenfolgen lassen sich einhalten, wenn man Bücher schreibt und sich viel Zeit dafür nimmt. Der Vorteil eines Blogs besteht aber darin, dass er Recherche- und Denkprozessse in Echtzeit abbildet und zwar ebenso unchronologisch und rhizomatisch, wie solche Prozesse verlaufen.

Ich begann im Sommer, recht unoriginell, mit der Geburtsstunde der zivilen Atomenergie auf der Genfer Konferenz im Jahr 1955 und wollte von dort aus den Weg in die Gegenwart beschreiten. Dieser Weg war mir grundsätzlich klar. Nur war er so elendig lang, dass ich mich gar nicht erst aufmachte. Schliesslich will ich kein Buch schreiben. Deshalb werde ich fortan auf die Chronologie pfeifen und nur noch das veröffentlichen, was gerade über meinen Schreibtisch wandert und zwar so taufrisch wie möglich. Der Zusammenhang dieser mannigfaltigsten Aspekte der Atomenergie, ihrer Geschichte und Gegenwart, sollte im Idealfall von alleine sichtbar werden.

 

 

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